Arbeiter-Samariter-Bund Zwickau e. V.
Anfahrt |  Sitemap |  Impressum

Aktuelles

zurück

ASB-Seniorenbetreuung:

Neue Sozialstation für Zwickau

Am 1. Dezember hat der ASB-Kreisverband eine neue Sozialstation eröffnet: die Sozial-station Zwickau-Mitte mit Sitz in der Brunnen-straße. Pflegedienstleiter Sebastian Schoenhof (39) und 14 Mitarbeiterinnen kümmern sich von hier aus um etwa 90 Senioren. Für die Betreuten bedeutet das aber keine große Umstellung.

“Die Gründung der neuen Sozialstation ist vor allem eine Änderung unserer Organisations-struktur”, erläutert Romy Hitschold, die zuständige Fachbereichsleiterin. Die Mitarbeiter gehörten bislang zur Sozialstation Zwickau mit Sitz in der Allendestraße. Deren Zuständigkeitsbereich ist mit den Jahren immer weiter gewachsen, die Zahl der betreuten Senioren ist deutlich gestiegen. Um die Arbeit wieder übersichtlicher zu gestalten, wurde die Sozialstation Zwickau-Mitte gegründet, die ab sofort für das betreute Wohnen, die ambulante Pflege, den Hauswirtschaftsdienst und die Hausnotrufe in Marienthal und der Zwickauer Innenstadt zuständig sein wird.
Die Mitarbeiter kommen alle aus der Sozialstation Allendestraße. “Für die Senioren ändert sich also kaum etwas”, sagt Pflegedienstleiter Sebastian Schoenhof. “Zu ihnen kommen weiterhin die Betreuer, die sie kennen.” Schoenhof ist selbst ausgebildete Pflegefachkraft. In den zurückliegenden Jahren hat er eine Weiterbildung für Leitungsaufgaben absolviert. Er ist seit 2010 beim ASB und arbeitete zunächst in der Sozialstation Vielau. Im Oktober wechselte er nach Neuplanitz und übernimmt nun die Leitung der Sozialstation Zwickau-Mitte. “Ich fahre selbst Touren und arbeite weiter als Pfleger”, sagt er. “Dadurch behalte ich einen direkten Draht zu den Senioren.” Von der Neugründung erhofft er sich eine Optimierung der Betreuung: “Wir wollen an die Tradition der guten Pflege im ASB anknüpfen. Wir möchten, dass sich die Senioren in unserer Obhut wohlfühlen.”

zurück

ASB-Kreisverband:

Ein letzter Wunsch: Wir helfen, ihn zu erfüllen

„Wie gerne würde ich noch mal ...“ Ein Satz, den Angehörige schwerstkranker Menschen oft zu hören bekommen. Wenn das Leben sich dem Ende zuneigt, treten unerfüllte Träume in den Vordergrund. Doch gerade dann sind die Betroffenen meist nicht mehr in der Lage, sich aus eigener Kraft auf den Weg zu machen, um Versäumtes nachzuholen. Deshalb hat der Arbeiter Samariter Bund das Projekt “Wünsche wagen” ins Leben gerufen.

“Wir wollen Schwerstkranken, gleich welchen Alters, die Möglichkeit geben, sich einen letzten Wunsch zu erfüllen”, sagt ASB-Kreisgeschäftsführer Carsten Gelfort. “Dabei ist es gleich, ob jemand noch einmal seinen Geburtsort wiedersehen oder an die Ostsee fahren möchte. Alle Ziele, die an einem Tag mit einem Fahrzeug zu erreichen sind, können sich gewünscht werden.“
Dafür setzt der ASB speziell ausgestattete Krankenwagen ein. Sie sind für einen schonenden Transport ausgelegt, weite Strecken können in ihnen bequem zurückgelegt werden. Ausgestattet mit einer Liege, mehreren Sitzplätzen und umfangreicher Medizintechnik ist selbst für Notfälle vorgesorgt.
Der Wünschewagen für die sächsischen ASB-Kreisverbände ist in Leipzig stationiert. Neben einem Rettungssanitäter begleitet eine weitere medizinisch ausgebildete Betreuungsperson die Fahrt. Für den Fahrgast und eine Begleitperson ist die Fahrt kostenfrei. Finanziert wird das Projekt über Spenden und Wünschepaten.

Kontakt beim ASB-Kreisverband Zwickau über Melanie Heyn.
Telefon: 0375-275990.

zurück

ASB-Katastrophenschutz:

Helfer trainieren Ernstfall

Der Sanitätszug des ASB-Kreisverbandes beteiligte sich mit 20 Einsatzkräften an der sachsenweiten Katastrophenschutzübung Akut 2016. Diese fand am 29. Oktober in mehreren Landkreisen gleichzeitig statt. Das Szenario sah vor, dass es während einer Sportveranstaltung zu massenhaften Magen-Darm-Infekten kommt.
Die Katastrophenschutz-einheiten mussten eine große Anzahl von infektiösen Patienten gleichzeitig versorgen und in die Krankenhäuser transportieren. Trainiert wurde dabei auch das Zusammenspiel mit der Polizei und dem medizinischen Personal der Krankenhäuser.
Der ASB-Sanitätszug war in Werdau eingesetzt. Nach der medizinischen Erstversorgung der Betroffenen mussten diese ins Heinrich-Braun-Klinikum Zwickau gebracht werden. Beteiligt waren auch Sanitätszüge der Johanniter-Unfallhilfe und des Deutschen Roten Kreuzes.

zurück

ASB-Rettungsdienst:

Seelentröster fahren im Rettungswagen mit

Wenn die Rettungswagen des ASB-Kreisverbandes Zwickau zum Einsatz ausrücken, haben sie immer einige Seelentröster an Bord: Kuscheltiere, welche die Sanitäter kleinen Patienten am Unfallort in die Arme drücken können. “Wenn Kinder sich verletzen, ist ihr Schmerz und ihre Angst sehr groß”. erklärt Rettungs-dienstleiterin Ramona Müller. “Oft wird die Angst beim Eintreffen des Rettungsdienstes noch verstärkt. Und Mama oder Papa sind nicht immer vor Ort. Um die Kinder zu beruhigen, bekommen sie von unseren Sanitätern ein kleines Kuscheltier oder ein Püppchen.” In der Regel lassen sich die Kinder dann leichter untersuchen. Es kann früher mit einer fachgerechten Behandlung begonnen werden. Die Kuscheltiere stammen von den Frauen der Zwickauer Bastelgruppe “Unsere kleine Bastelwelt”. Seit Jahren fertigen sie diese mit viel Liebe in ihrer Freizeit und spenden sie dem ASB. “Dafür möchten wir uns bei den Frauen herzlich bedanken. Die kleinen Seelentröster sind eine große Hilfe bei unserer Arbeit”, sagt Ramona Müller.

Eine Spende in Form von Wolle oder Füllmaterial hilft den Frauen der Bastelwelt bei ihrer Arbeit. Anfragen bitte über E-Mail: Kleinezwickauerin[at]t-online.de

zurück

ASB-Seniorenpflegeheim “Willy Stabenau”:

Prüfer setzen zum fünften Mal einen grünen Haken

Das Seniorenpflegeheim “Willy Stabenau” ist durch das Verbraucherportal Heimverzeichnis.de zum fünften Mal in Folge mit dem “Grünen Haken” ausgezeichnet worden. Dieses Signet ist ein bundesweites Gütesiegel für Lebensqualität in Alten- und Pflegeeinrichtungen. Seit 2011 lässt sich das Pflegeheim “Willy Stabenau” freiwillig begutachten.

Hinter Heimverzeichnis.de steht die gemeinnützige Gesellschaft für Lebensqualität im Alter und bei Behinderung. Die Prüfer kommen persönlich in die Einrichtungen und verbringen dort einen ganzen Tag, an dem sie sich alles genau anschauen: Die Wohn- und Aufenthaltsräume, den Umgang des Personals mit den alten Menschen, die Qualität des Essens und der Freizeitaktivitäten. Sie führen auch Gespräche mit den Heimbewohnern. Insgesamt werden 120 verschiedene Kriterien geprüft.
Im Anschluss an seine Inspektion kam der Prüfer der Gesellschaft zu folgendem Fazit: “Tag und Nacht geborgen zu sein, sich sicher zu fühlen im persönlichen Umfeld und unter Mitmenschen, das braucht jeder Mensch für sein Wohlbefinden. All dies konnte ich hier im Gespräch mit Bewohnern erfahren. Die Leitung und die Mitarbeiter der Einrichtung sind sehr engagiert. Es gibt überdurchschnittlich viele Fachkräfte. Die Farbgestaltung, die hochwertigen Materialen und die wohnliche Einrichtung schaffen eine Atmosphäre der Sicherheit und Geborgenheit. Der harmonisch angelegte Garten bietet den Bewohnern Entspannung. Die Sinne werden angeregt.”
Heimleiter Matthias Sachse zeigte sich hocherfreut über das Ergebnis. “Ich möchte mich bei allen unseren Mitarbeiterinnen und ehrenamtlichen Helfern bedanken. Sie alle haben großen Anteil daran, dass wir den Grünen Haken einmal mehr erhalten haben.”

Das Seniorenpflegeheim “Willy Stabenau” besteht seit 16 Jahren. Das 75-köpfige Team kümmert sich heute um 94 Bewohner. “Wir können den Pflegebedürftigen ihr Zuhause zwar nicht ersetzen, aber wir können versuchen, ihnen ein neues zu geben, das ist unsere Devise”, sagt Matthias Sachse.
Deshalb gibt es im Pflegeheim “Willy Stabenau” keinen Stillstand. Seit der letzten Auszeichnung mit dem Grünen Haken vor zwei Jahren wurden viele Räume vollständig saniert und die Fassade neu gestaltet.

zurück

Katastrophenschutz trainiert Ernstfall

„Während einer Sportveranstaltung kommt es plötzlich zu massenhaften Magen-Darm-Infekten“ so der Gedanke der Übung „AKUT 2016“, welche am 29.10.2016 in mehreren Landkreisen von Sachsen zeitgleich stattfand. Ziel war es dabei, eine große Anzahl von infektiösen Patienten durch die Katastrophenschutzeinheiten zu versorgen und in die Krankenhäuser zu verbringen. Dabei galt es das Zusammenspiel von Kräften des Katastrophenschutzes, der Polizei sowie dem medizinischen Personal der Krankenhäuser zu trainieren. Neben den Sanitätszügen von JUH und DRK war unser Sanitätszug war mit 20 Einsatzkräften vertreten. Die Aufgabe am Behandlungsplatz in Werdau bestand in der medizinischen Erstversorgung der Betroffenen, welche danach in das Heinrich-Braun-Klinikum gebracht wurden.

zurück

12. Europamarathon Görlitz-Zgorzelec – Mitarbeiter des
ASB Kreisverband holen 12. und 16. Platz nach Zwickau

Während Läufer, Handbiker, Skater und Rollerfahrer im Jahr 2014 bei sommerlichen Temperaturen an den Start gingen, erwartete die Sportler in diesem Jahr eine regnerische Abkühlung auf dem grenzüberschreitenden Rundkurs Deutschland-Polen.

Unser Kreisverband wurde am 7. Juni 2015 von vier Mitarbeiterinnen des Team 3 der Sozialstation Zwickau vertreten. Während Carmen Busch und Franziska Möller unsere beiden Läuferinnen betreuten und die tolle länderübergreifende Stimmung genossen, legten Annett Hochmuth (Startnummer 1106) und Iris Maschke (Startnummer 1107) die amtlich vermessene 10-km-Walking-Strecke zurück. Dabei belegten sie einen hervorragenden 12. (A. Hochmuth, Zeit 01:27:03) und 16. (I. Maschke, Zeit 01:36:35) Platz.

Unsere stellvertretende PDL und Teamleiterin Frau Busch sprach auch im Namen ihrer Mitarbeiterinnen äußerst positiv über die Organisation des Laufs durch zwei Länder und empfiehlt allen Sportbegeisterten eine Teilnahme am 13. Europamarathon am 5. Juni 2016.

zurück

ASB-Präsident Franz Müntefering zu Gast im ASB Seniorenpflegeheim „Willy Stabenau“

Mitglieder der Arbeitsgruppe von li. nach re. Frau Gabriele Osing, Abteilungsleiterin Soziale Dienste im ASB Bundesverband, Herr Franz Müntefering, Präsident im ASB Bundesverband, Herr Matthias Sachse, stellv. Geschäftsführer und Heimleiter im ASB KV Zwickau

Der ASB-Bundesverband wird sich in diesem Jahr intensiv mit der Versorgung und Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase beschäftigen. Entsprechend eines Beschlusses in der Bundesausschusssitzung am 20. September 2014 wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, welche diesen Themenbereich bearbeiten wird. Ziele der Arbeit in der Arbeitsgruppe werden unter anderem die Erfassung der bisherigen Situation in der häuslichen und stationären Palliativversorgung im ASB, Möglichkeiten der Förderung und der Verbesserung von palliativer Unterstützung sowie die Formulierung von Empfehlungen und Forderungen an die Politik sein. Der Präsident des Arbeiter-Samariter-Bundes, Franz Müntefering, wird die Arbeitsgruppe begleiten. Herr Müntefering bezeichnet das Themengebiet „Demographischer Wandel“ als sein Kerninteresse. Von 1992-95 war er Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen. Damals ist der Hospizgedanke gesellschaftlich erstarkt. Er weist darauf hin, dass der Hospiz-Begriff unterschiedliche Assoziationen auslöst. Ärzte seien bezüglich der Hospiz- und Palliativversorgung oftmals Laien und sie akzeptieren das auch. Zurzeit ist Herr Müntefering Stiftungsbeirat im Deutschen Hospiz- und Palliativverband (DHPV) und engagiert sich in der Rudi-Assauer-Initiative. Bezogen auf zeitlichen Versorgungsaufwand und Diagnostik gibt es sehr viel Verbesserungspotenzial in der Versorgung von Menschen mit Demenz, das in der Pflegeversicherung so nicht abgebildet ist.

Das zweite Treffen der AG fand am 04. Juni im ASB Seniorenpflegeheim „Willy Stabenau“ statt. Dabei konnten sich die Mitglieder der AG über das Projekt „Palliative Praxis als Vernetzungsmodell der Altenhilfe in den neuen Bundesländern am Beispiel Sachsen“ und dessen Ergebnisse in der Einrichtung informieren. Seit 2011 wird die Palliative Versorgung in dieser Einrichtung professionalisiert geführt. Anschließend fanden Experten-Gespräche u.a. mit Herrn Oberarzt Dr.med. Andreas Weiß, Arzt im SAPV Team Zwickau und Frau Katrin Schlachte vom ökumenischen Hospizdienst in Zwickau statt. Während der Besichtigung der „Pflegeoase“ würdigte Herr Müntefering das hohe Engagement der Mitarbeiter bei der Umsetzung neuer innovativer Ideen bei der Versorgung dementiell erkrankter Menschen.

zurück

25 Jahre ASB-Kreisverband Zwickau:
Von der kleinen Wache zum Profi-Rettungsdienst

Der Rettungsdienst des ASB-Kreisverbandes Zwickau ist eine große Familie.
43 hauptberufliche Rettungsassistenten oder Rettungssanitäter arbeiten in der Bereitschaftszentrale an der Bürgerschachtstraße. Dazu kommen 34 Mitarbeiter des ASB-Fahrdienstes. Mehr als 20 Rettungsfahrzeuge und Kleintransporter warten in unseren Garagen auf ihren Einsatz. Eine Erfolgsgeschichte, die vor 25 Jahren ganz klein angefangen hat. Mit einem geschenkten Rettungswagen. Es war ein gebrauchtes Fahrzeug, das uns der ASB München zur Verfügung gestellt hatte. Drei haupt- und zwei ehrenamtliche Mitarbeiter fuhren ab Mai 1991 die ersten Rettungseinsätze. In einem Flachbau auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne in Zwickau wurden zwei Räume zur Rettungswache ausgebaut, die nach und nach erweitert wurde. Doch der Standort war nur bedingt tauglich. So standen die Fahrzeuge im Freien, im Winter mussten ihre Sirenen manchmal mit einem Fön aufgetaut werden. 1996 erfolgte der Umzug auf das Gelände der Städtischen Verkehrsbetriebe in der die Bürgerschachtstraße und der Aufbau einer modernen Rettungswache. Heute sind wir eine anerkannte Lehrrettungswache. Bei uns können Rettungsassistenten und Rettungssanitäter ihre praktische Ausbildung absolvieren. Seit 2014 bilden wir künftige Einsatzkräfte im neuen Berufsbild des Notfallsanitäters aus.

Die Zahl der Einsätze ist kontinuierlich gestiegen. Im vorigen Jahr wurden 5900 Rettungseinsätze und 6400 Krankentransporte gefahren. Darüber hinaus sichern unsere Mitarbeiter den Rettungsdienst im Volkswagen-Werk Mosel sowie sportliche Veranstaltungen ab.

Fahrdienst
„Essen auf Rädern“
Katastrophenschutz

Die Mitarbeiter des Fahrdienstes befördern Schulkinder zum Unterricht und bieten Mietwagenfahrten zu Arztpraxen und anderen medizinischen Einrichtungen an. Ein besonderes Angebot unseres Fahrdienstes ist der Transport von Personen im Rollstuhl. Dazu stehen drei spezielle Fahrzeuge bereit. Außerdem liefern die Kollegen des Fahrdienstes täglich zirka 450 Portionen „Essen auf Rädern“ im Stadtgebiet von Zwickau aus. Beide Abteilungen sowie viele andere ASB-Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer bilden unsere Sanitätseinheit des Katastrophenschutzes für Großschadenslagen. Mit moderner Technik und geschultem Personal haben wir beispielsweise während des Juni-Hochwassers von 2013 bei der Evakuierung von Einwohnern der Stadt Zwickau geholfen.

Erste-Hilfe-Ausbildung

Geschulte Helfer: Wer sich selbst in Erster Hilfe üben möchte, kann eine unserer Schulungen besuchen und damit aktiv dazu beitragen, Menschen in medizinischen Notlagen zu helfen.

zurück

Betreutes Wohnen „Mariengarten“

Fehlt der Schnee zur Weihnachtsfeier – fällt der Schnee auf Ostereier

Schon lange im Voraus plante das ASB Team der Betreuten-Wohnanlage „Mariengarten“ die mit Ostern zusammenhängenden Veranstaltungen und Überraschungen. Neben dem traditionellen färben von Ostereiern wollten wir am Gründonnerstag im Garten der Wohnanlage Ostereier suchen und kleine Wettspiele durchführen. Leider überraschte uns ein gewaltiger Schneefall und der Osterhase konnte nur im Gebäude die Osterüberraschung für jeden Bewohner verstecken. Gemäß einer alten Tradition sollte ein gemeinsamer Schluck „Osterwasser“ bei allen Bewohnern seine Heilkraft entfalten. Dem Wetter geschuldet spielte uns unser Bewohner Herr Groschupf auf seiner Mundharmonika nebenbei noch ein – Weihnachtslied! Wir haben sehr gelacht und der Osterhase verabschiedete sich bis zum nächsten Jahr.

Text und Fotos: ASB Zwickau e. V. / Evi Frind

zurück

ASB Seniorenpflegeheim „Willy Stabenau“

Renovierung Cafeteria und Aufenthaltsraum im Wohnbereich 1 abgeschlossen

Nun ist es soweit. Viel Lärm und Staub mussten die Bewohner im Wohnbereich 1, aber auch unsere Besucher, in den letzten Tagen erdulden. Nach drei Wochen „Bauzeit“ erstrahlen im wahrsten Sinne des Wortes der Aufenthaltsraum im Wohnbereich 1 und die Cafeteria in neuem Glanz. Mit neuen Lichtelementen konnte eine angenehme Atmosphäre geschaffen und die Farbgestaltung damit unterstrichen werden. Insgesamt wurde die „Empfangszone“ unserer Einrichtung attraktiver und einladend gestaltet. Für unsere Bewohner haben wir leider nicht mehr Raum schaffen können, um alle Rollstühle besser zu platzieren. Dafür wurden neue Möbel ausgewählt und die Möblierung neu aufgeteilt. Beides ermöglicht ein etwas entspanntes Platzieren der Bewohner an den Tischen. Im Mittelpunkt des Gestaltungskonzeptes stand eine Verbesserung der Wohnatmosphäre durch den Einsatz neuer Materialien. Der Fußboden, welcher bisher mit Naturstein belegt war und eine gewisse Kälte ausstrahlte, wurde mit neuen „warmen“ Materialien belegt. Warme Farben und neu platzierte Leuchtmittel setzen darüber hinaus die neuen Möbel entsprechend in Szene.

Bewohnerin Frau Neumärker meint: „Die Mahlzeiten drei Wochen lang auf dem Zimmer einzunehmen, war langweilig, aber es hat sich gelohnt, denn jetzt haben wir einen wunderschönen modernen Aufenthaltsraum und eine gemütliche neue Cafeteria. Besonders der Kamin gefällt uns…“

Nicht zu Letzt entstand neben einer schöneren Wohnatmosphäre auch eine angenehme Arbeitsatmosphäre für die Mitarbeiter. Ein wirklicher „Hingucker“ ist der kleine offene Kamin, welcher in einer gemütlichen Sitzecke den Aufenthaltsraum noch verschönert – funktionell zum Flur etwas Sichtschutz bietet.

Text und Fotos: ASB Zwickau e. V. / Matthias Sachse

zurück

11.10.2014 – 3. Neuplanitzer Pilzausstellung

Das ASB Beratungszentrum im Baikalcenter veranstaltete am Samstag, den 11.10.2014, in der Passage im Baikalcenter die 3. Neuplanitzer Pilzausstellung. In der Zeit von 10.00 Uhr -15:00 Uhr nutzten ca. 200 Besucher die Möglichkeit, nicht nur die Pilze anzusehen, sondern suchten ebenfalls das Gespräch mit der Pilzberaterin Christine Schulbert und dem Pilzberater Bernd Halbauer vom Verein Pilzfreunde Zwickau und Umgebung.

Kleine Anekdoten z.B. über den Herrenpilz wurden erzählt. Eine Besucherin brachte gleich Ausbeute ihrer morgendlichen Suche mit und ließ diese nach essbaren Pilzen von Frau Schubert aussortieren. Es waren auch giftige Pilze dabei, die man lieber nicht essen sollte!

Es kamen ca. 65 Pilzarten zur Ausstellung. Das ASB Beratungszentrum im Baikalcenter bedankt sich bei Herrn Büchner vom Verein Pilzfreunde Zwickau und Umgebung für die gute Zusammenarbeit.

zurück

04.06.2014 – Neue Wohnform für Menschen mit Demenz:
ASB eröffnet erste KDA-Pflegeoase in Sachsen

Menschen mit Demenz sollen in Zwickau künftig besser als bisher begleitet werden. Der Arbeiter-Samariter-Bund hat dort am 04. Juni nach einer 12-monatigen Bauzeit die erste Pflegeoase nach einem Konzept des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) realisiert.

"Wir sind dem Bundesland Sachsen und dem Arbeiter-Samariter-Bund sehr dankbar, dass sie den Mut hatten, neue Wege in der Begleitung von Menschen mit Demenz zu gehen", erklärte KDA-Geschäftsführerin Heike Nordmann bei der Eröffnung.

Im ASB Seniorenpflegeheim Willy Stabenau in Zwickau werden zukünftig zehn Menschen mit hohem Pflegebedarf in einer Hausgemeinschaft zusammenleben. In dem ovalen Baukörper befinden sich kleine Einzelzimmer mit direktem Sichtkontakt zur offenen Wohnküche und den dort immer anwesenden Mitarbeitern.

"Selbst wenn die Menschen im Bett liegen möchten, fühlen sie sich durch den ständigen Sichtkontakt mit den Mitarbeitern nie ausgeschlossen", beschreibt der stellvertretende Geschäfts-führer und Heimleiter Matthias Sachse (im Bild rechts) vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) das innovative Pflegekonzept.

"Auch bei der Gestaltung der Innenarchitektur haben wir auf jedes Detail großen Wert gelegt, um diesen sehr verletzbaren Menschen und ihren Angehörigen mehr Lebensqualität bieten zu können. Dazu zählen unter anderem das besondere Lichtkonzept oder der freistehende Kamin", so Sachse.

Das Modell der Pflegeoasen als besondere Wohnform für Menschen mit Demenz, die sich nicht mehr selbständig bewegen können, wird in Deutschland seit circa zehn Jahren in einzelnen Modellprojekten in Altenheimen praktiziert. Bisher wohnten dabei meist sechs bis acht pflegebedürftige Menschen in einem Raum zusammen. Dies führte zu teilweise heftig geführten Diskussionen ind er Fachwelt. Kritiker - darunter auch das Kuratorium Deutsche Altershilfe - befürchten eine Rückkher der Mehrbettzimmer in die stationäre Pflege.

Das KDA hat deshalbein Pflegeoasen-Modell entwickelt, das von kleinen Einzelzimmern ausgeht und dadurch die Privatheit der Betroffenen und ihrer Angehörigen schützt. Der ASB hat dies aufgegriffen und unter der fachlichen Begleitung des KDA weiterentwickelt.

Die Einrichtung fällt unter die Experimentierklausel des Sächsischen Bereuungs- und Wohnqualitätsgesetzes.

Ansprechpartner:
Simone Heck
Mail: presse@kda.de | Tel.: +49 221 93 18 47-10
Matthias Sachse
Mail: msachse@asb-zwickau.de | Tel.: +49 160 36 41 245

zurück

14.03.2014 – Frauentagsfeier

Am 14.03.2014 veranstaltete das Beratungszentrum im Baikalcenter, das Betreute Wohnen Allendestraße und das Betreute Wohnen Zaanstader Straße gemeinsam eine Frauentagsfeier im Café SenTre.

Neben Bewohnern aus den Betreuten Wohnanlagen waren ebenfalls Frauen von Neuplanitz zur Veranstaltung gekommen. Alle Teilnehmer ließen sich die Torte und den Kaffee gut schmecken. Der Einladung folgten ca. 85 Gäste, die liebevoll von den ASB Mitarbeitern der Einrichtungen betreut wurden.

Die Pflegedienstleiterin Kathrin Schönfeld und die Mitarbeiterin vom Beratungszentrum im Baikalcenter Evi Frind begrüßten die Gäste herzlich und gratulierten allen Frauen zum Internationalen Frauentag.

Nach dem Kaffetrinken erlebten die Gäste die Darbietung der "Spindlers Puppenshow". Margitta und Klaus Spindler unterhielten die Teilnehmer mit Liedern zum Mitsingen und schunkeln, mit kleinen Parodien und mit Ihren Puppen. Puppen, die Hans Albers, Herbert Roth und Helga Hahnemann interpretierten, waren sehr lustig und unterhaltsam. Eine flauschige Katze und eine kleines singendes Puppenbaby schlossen die Zuschauer ins Herz.

Nach dem Programm machte die "Jonnys Plattentheke" noch Musik, die einige Senioren zum Tanzen anregte. Einen Höhepunkt erlebten die Gäste fast gegen Ende der Veranstaltung: Zum Steigerlied wurde eine Polonäse getanzt.

Es war ein schöner Nachmittag. Ein Dankeschön geht an alle Helfer vom ASB.

Adresse

Arbeiter-Samariter-Bund
Kreisverband Zwickau e. V.
Marchlewskistraße 10
08062 Zwickau

mit Google Maps finden »

Telefon: 0375 27599-0
Telefax: 0375 27599-25